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Symptome in Stellvertretung ...

Dr. med. Dipl. Biol. Birgt Hickey

- Biologie-Studium (1976-1982),
- Medizin-Studium und Promotion (1982-1989)
- Fachärztin für Allgemeinmedizin, seit 1992 eigene Praxis in Bonn, seit 2009 auch in Münster
- Erwerb medizinischer Zusatzqualifikationen, z.B. in Naturheilverfahren, Psychosomatik, Palliativmedizin etc.
- Seit 1999 Praxisschwerpunkt: Systemische Medizin und -Familientherapie
- seit 2002 Privatpraxis
- Seit 1993 Weiterbildungen in systemischer Arbeit
- Seit 1999 Leitung eigener systemischer Aufstellungen und - Fortbildungen (auch auf Kongressen)

- Einsatz und Weiterentwicklung medizin-systemischer Anamnese-, Diagnose- und Therapieverfahren (z.B. Genogrammerstellung und familienbiographische Analyse)
- Konstellationsarbeit in Gruppen- und Einzelsetting von u.a. Symptomen / Organen / Körperorgansystemen.
- Seit 2002 Leitung der AG-Gesundheit der Gruppe DGfS-NRW.
- Seit 2011 im Vorstand des Dt. Ärztinnenbundes/Gruppe Münster, Leitung des Qualitätszirkels.
- Seit 1993 Durchführung von Kommunikationstrainings für Arztpraxen und Kliniken etc.

Ausbildungen unter anderem zur:
- Anerkannten Systemaufstellerin (DGfS).
- NLP-Lehrtrainerin (DVNLP)
- Ärztlichen Moderatorin (Ärztekammer NO und -WL)
- Systemischen Mediatorin (DGSYM)
- Hypnosystemischen und therapeutischen Kommunikation (SySt)

Workshop

Symptome in Stellvertretung -
Stellvertretungsaufgaben von Krankheiten und Symptomen aufdecken und lösen

Krankheiten und Symptome können auf übernommene Stellvertretungsaufgaben des Patienten hinweisen. Diese beziehen sich häufig auf sein Herkunfts- u./o. Gegenwartssystem, aber auch auf das System des Partners oder sein berufliches System. Die oft unbewusst übernommenen Stellvertretungen lassen sich mit Hilfe von systemischen Gesprächen, Genogrammerstellung / familienbiographischer Genogrammanalyse und Aufstellungsarbeit aufdecken und lösen.

Die Erfahrung zeigt, dass es nicht zufällig ist, in welchem Alter, mit welcher Symptomatik und an welchem Platz im Familiensystem ein Patient ein Leiden entwickelt bzw. zur Therapie kommt. Hinweisend auf mögliche übernommene Stellvertretungsaufgaben sind vor allem die drei familienbiographischen Fragen:
1. Warum hat der Patient gerade jetzt, in diesem Alter, das Problem?
2. Warum gerade so, mit dieser Symptomatik?
3. Warum gerade hier, an diesem Platz im Familiensystem? (nach V.v. Weizsäcker, R. Adamaszek)

Im theoretischen Teil dieses medizin-systemischen Workshops wird anhand von typischen Patientenbeispielen aus der Praxis (z.B. Kopfschmerzen, Asthma, ADHS, Ängste/Depressionen und Krankheiten bzw. Symptomen aus dem orthopädischen, gastroenterologischen und gynäkologischen Bereich) die Übernahme und systemische Bearbeitung von Stellvertretungsaufgaben dargestellt.

Im anschließenden praktischen Teil folgen kurze Symptomaufstellungen.
* Der im Text verwendete Begriff „der Patient“ etc. steht sowohl für die weibliche als auch für die männliche Form.

  • Dr. med. Birgit Hickey
    Symptome in Stellvertretung